Gesundheitszentrum der SVS Steiermark
PrĂ€zise Brandschutzlösungen fĂŒr ein zukunftsweisendes Holz-Hochhaus
In der Grazer Körblergasse entstand auf dem sogenannten Baufeld 3 am Areal der WKO das neue Gesundheitszentrum der SVS Steiermark. Das von Viereck Architekten geplante Holz-Hochhaus bĂŒndelt Gesundheitsvorsorge, Diagnostik und Therapie an einem Standort und gilt als Vorzeigeprojekt fĂŒr ökologisch nachhaltiges Bauen.
Mit innovativer Holzbauweise, geothermischer Heizung, einer Photovoltaikanlage auf dem extensiv begrĂŒnten Dach sowie dem bewussten Einsatz ressourcenschonender Materialien setzt der Neubau ein starkes Zeichen fĂŒr verantwortungsvolle Architektur.
Bei einem GebÀude mit diesem Anspruch kommt dem baulichen Brandschutz eine besondere Bedeutung zu. Peneder brachte seine Kompetenz bereits in der Planungsphase ein und begleitete die Umsetzung von der technischen Ausarbeitung bis zur Lieferung und Montage. So entstanden Lösungen aus einer Hand, exakt zugeschnitten auf die Anforderungen des GebÀudes.
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PENEDERtherm
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PENEDERclassic
Zum Einsatz kamen objektspezifisch abgestimmte Brandschutzelemente fĂŒr unterschiedliche GebĂ€udebereiche. Im Tiefgeschoss sowie bei den InstallationsschĂ€chten wurden StahltĂŒren der Brandschutzklasse EIâ 30-C5 verbaut. Ihre flĂ€chenbĂŒndige AusfĂŒhrung unterstĂŒtzt eine ruhige, klare Raumwirkung und integriert die sicherheitstechnischen Anforderungen prĂ€zise in das architektonische Gesamtkonzept.
In den BĂŒrobereichen und Erschliessungszonen wurde das Brandschutzkonzept um Aluminiumportale in EIâ 30-C5 sowie RauchschutzausfĂŒhrung erweitert. Die Alu-Elemente wurden zusĂ€tzlich mit elektrisch kuppelbaren Schlössern ausgestattet und ĂŒbernehmen damit neben ihrer brandschutztechnischen Funktion auch eine wichtige Rolle in der Zutrittssteuerung. Im Stiegenhaus wurden die Portale als prĂ€zise abgestimmte Schnittstellen zwischen Erschliessung, Sicherheit und Architektur umgesetzt.
Eine besondere Herausforderung ergab sich durch die konisch verlaufenden ZugĂ€nge zu den BĂŒros: DafĂŒr mussten die FlĂŒgelgrössen individuell angepasst werden, um FunktionalitĂ€t, Brandschutz und architektonische Integration optimal miteinander zu verbinden.
Entscheidend fĂŒr die erfolgreiche Umsetzung war neben der technischen Lösungskompetenz vor allem das reibungslose Zusammenspiel aller Beteiligten. JĂŒrgen Wagner, Bauleiter bei Peneder, beschreibt die Zusammenarbeit mit dem Generalunternehmer Steiner Bau GesmbH und dem verantwortlichen Montageteam als durchgehend konstruktiv und verlĂ€sslich: âDurch frĂŒhzeitige Koordination, klare Kommunikation und lösungsorientiertes Arbeiten konnten die Brandschutzlösungen auch unter den besonderen Rahmenbedingungen dieses Projekts exakt umgesetzt werden.â