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DEUTSCH (AT)
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Nachhaltige Industriearchitektur 

Bei der architektonischen Planung von Industrie- und Gewerbebauten gilt es, eine Vielzahl an Eckpfeilern und Zielen zu beachten, welche neben gestalterischen Aspekten v.a. funktionale AnsprĂŒche wie FlĂ€chen- und Energieeffizienz sowie Erweiterbarkeit umfassen.

Mehr denn je ist eine nachhaltige Architektur gefragt, d.h., mittels intelligenter, funktionaler und zugleich identitÀtsstiftender Architektur soll der Fortbestand von Unternehmen langfristig sichergestellt und eine Reduktion von Betriebskosten und Ressourcenverbrauch erreicht werden.

Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Kontext eine VerlÀngerung des GebÀude-Lebenszyklus durch vorausschauende Planung, hohe Material- und NutzungsqualitÀt, ProduktivitÀt und Energieeffizienz.

Das Peneder Architekturteam mit seiner langjĂ€hrigen Erfahrung in der Industrie- und Gewerbearchitektur verrĂ€t, was Architektur leisten kann und muss, um diese Anforderungen zu erfĂŒllen.

ProduktivitÀtssteigerung

Jedes Industriebau-Projekt ist eine Investition, die eine langfristige Steigerung der ProduktivitÀt zum Ziel hat. So liegt das Hauptaugenmerk der Industrie- und Gewerbe-Architektur auf optimalen Produktions- und FunktionsablÀufen. DI Ivo Kux, Leiter des Peneder Architekturteams erklÀrt:

„PrimĂ€r geht es darum, die in GebĂ€uden stattfindenden Produktions- und Logistikprozesse zu unterstĂŒtzen bzw. zu vereinfachen.

Von Projektbeginn an mĂŒssen der Architekt und alle an der Planung involvierten Personen in Prozessen denken, um den Industriebau in diesem Sinne bestmöglich auf die innerbetrieblichen AblĂ€ufe abgestimmt zu planen.“

Bauplatzausnutzung und vorausschauende Planung

Wurden die Prozesse erst einmal visualisiert und skizziert, so lautet das nĂ€chste Ziel, diese auf dem zur VerfĂŒgung stehenden Bauplatz möglichst flĂ€cheneffizient unter Maximierung der Erweiterungsszenarien abzubilden.

„In diesem Kontext bedeutet Nachhaltigkeit, die langfristigen Wachstumsstrategien und damit die ZukunftsfĂ€higkeit des Unternehmens mittels vorausschauender Planung zu unterstĂŒtzen. Von FlĂ€cheneffizienz profitiert das Unternehmen ebenso auf lange Sicht, da diese nicht nur die Baukosten, sondern in weiterer Folge auch die Betriebskosten dezimiert,“ fĂŒhrt Ivo Kux weiter aus.

Energieeffizienz

Ein Kern- und Zukunftsthema der Industrie- und Gewerbearchitektur liegt in der Planung von energieeffizienten GebĂ€uden, was sich z.B. mittels GebĂ€udeausrichtung – Stichwort „Solararchitektur“ – und ĂŒber die QualitĂ€t der GebĂ€udehĂŒlle erreichen lĂ€sst. ZusĂ€tzlich liegen in der GebĂ€udetechnik und bei den Produktionsanlagen Einsparpotenziale, welche es zu erkennen und zu nutzen gilt.
 

NutzungsqualitĂ€t: RĂ€ume fĂŒr produktives Arbeiten

„Maßgebliches Ziel der Architektur im Industrie- und Gewerbebau ist es, ideale Bedingungen fĂŒr ein produktives Arbeiten zu schaffen. Das GebĂ€ude soll den Menschen dienen, die darin arbeiten“, sind sich die Architektur-Experten von Peneder einig.

Jedes GebĂ€ude vermittelt im Inneren ein „RaumgefĂŒhl“, das ĂŒber die menschlichen Sinne erfahren wird. Licht, Schall, Temperatur und LuftqualitĂ€t aber auch DetailqualitĂ€t, Proportionen, Innenausstattung sowie Abwechslung in MaterialitĂ€t, Formen und Farben sind die Kommunikationswerkzeuge hierfĂŒr. Architektur weist in diesem Zusammenhang eine soziale Dimension auf: Sie kann durch intelligente Raumstrukturen und eine auf die BedĂŒrfnisse der NutzerInnen ausgelegte Inneneinrichtung die Kommunikations- und BegegnungsqualitĂ€t steigern.

„Die TeekĂŒche oder Kaffeezone, in welcher die Mitarbeiter zum GesprĂ€ch oder Informationsaustausch zusammenkommen können, ist das beste Beispiel dafĂŒr“, wirft Peneder Architekt Christoph Haralter ein. All diese den Innenraum betreffende Aspekte wirken sich direkt oder indirekt auf das Wohlbefinden und die LeistungsfĂ€higkeit der NutzerInnen und damit auf den langfristigen Unternehmenserfolg aus.

Aber nicht nur die Innenwirkung von Industriebauten gilt es bei der architektonischen Planung zu berĂŒcksichtigen, sondern ebenso deren Effekt nach außen hin.

Unternehmensarchitektur – Mehr als „nur schön anzuschauen“

Architektur hat im Industrie- und Gewerbebau zwar vorrangig funktionale AnsprĂŒche zu erfĂŒllen, doch wird zunehmend auch ihre Formensprache genutzt, um der spezifischen Unternehmenskultur Ausdruck zu verleihen. Sie eröffnet damit eine Chance zur nachhaltigen Positionierung des Unternehmens.

Es ist nicht generelles Ziel, einen möglichst „schönen“ Bau zu planen. Vielmehr geht es darum, eine unverwechselbare architektonische Sprache zu finden und so die unternehmensspezifischen Besonderheiten wie Firmenphilosophie, Werte und Kompetenzen am FirmengebĂ€ude zu manifestieren. Den dadurch entstehenden Wiedererkennungswert kann man fĂŒr sich nĂŒtzen, um sich von den Mitbewerbern abzuheben.

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