Facility Management hat viel Potenzial

10.04.2019zur Übersicht

Kosten senken & reibungsloser Betrieb 

Die Kosten der Gebäudenutzung machen bis zu 80 Prozent der gesamten Lebenszykluskosten eines Gebäudes aus. Facility Management kann dazu beitragen diese Ausgaben zu senken, wenn es bereits in der Planung bedacht und ganzheitlich verstanden wird: Neben technischen und infrastrukturellen Aufgaben beinhaltet es energieoptimierende sowie kaufmännische Maßnahmen.

Maximale Wirkung als Teil der Planung

Peneder vereint als Experte für Industrie- und Gewerbebau die Arbeitsbereiche Architektur/Planung, Bauausführung und Facility Management unter einem Dach.

Wir sind uns der großen Bedeutung der Planungsphase für den gesamten Gebäudelebenszyklus bewusst. Nur was von Beginn an mitgedacht wird, kommt im laufenden Betrieb zur vollen Wirkung. Facility Management ist bei Peneder bereits in die Konzeptionsphase eingebunden. Das macht lebenszyklus-optimierte Planung unserer Ansicht nach erfolgreich und ermöglicht, effiziente Maßnahmen zur Kostensenkung im Betrieb frühzeitig einzuplanen“, erklärt Markus Brychta, Prozess- und Energiemanager bei Peneder Industrie- & Gewerbebau und FIX.

Ganzheitliches Facility Management

Peneder ist im Bereich Facility Management ein Full Service Dienstleister. „Mit unserem FM-Servicepaket senken wir Kosten und stellen reibungslose Betriebsabläufe sicher, sodass sich der Kunde voll und ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann“, erklärt Robert Punzenberger, Geschäftsführer der FIX Gebäudesicherheit + Service GmbH, ein Tochterunternehmen der Peneder Bau-Elemente GmbH, und ergänzt: „Gleichzeitig steigern wir die Arbeitsplatz- und Nutzungsqualität der Industrie- und Gewerbebauten für einen professionellen Auftritt nach innen und außen.

Die Tätigkeitsbereiche im Überblick:

  • Das technische Gebäudemanagement garantiert, dass der Industrie- oder Gewerbebau jederzeit betriebsbereit und technisch intakt ist. Zu den Zuständigkeitsbereichen gehören Wärme- und Kältetechnik, Lüftung, Sanitär, Elektrotechnik oder Fahranlagen wie Lift und Rolltreppen
  • Aus der kaufmännischen Perspektive stellt das Facility Management die Wirtschaftlichkeit des Gebäudebetriebes sicher und übernimmt kaufmännische Leistungen wie Objektverwaltung, Controlling, Vertragsmanagement, Objektbuchhaltung und Kostenmanagement.
  • Im infrastrukturellen Gebäudemanagement liegt der Fokus auf der Optimierung der Gebäudenutzung. Die Leistungsbereiche umfassen z.B. die Organisation von Reinigung, Entsorgung und Sicherheit, Gärtnerdienste und Fuhrparkmanagement.
  • Eine zentrale Maßnahme des energieoptimierten Facility Managements ist Energiemonitoring: Dabei werden die für den jeweiligen Betrieb relevanten Daten, z.B. Energieverbrauch, Licht, Raumtemperatur oder Luftfeuchtigkeit gemessen und ausgewertet. Neben geringem Verbrauch und Kostensenkung gewährleistet das Energiemonitoring die Qualitätssicherung der Produkte durch stabile Raumbedingungen sowie ein optimales Raumklima für die Mitarbeiter.
Fertigung Gaplast

Beim Betriebsgebäude des Verpackungsherstellers Gaplast GmbH (siehe Bild) konnte mittels Energiemonitoring zum Beispiel bereits im ersten Betriebsjahr eine Energiekosteneinsparung von ca. 30 Prozent nachgewiesen werden. Die laufend erhobenen Daten dienen als essenzielle Informationsbasis für kontinuierliche Optimierungen bei Effizienz und Produktivität.

 

Robert Punzenberger, Geschäftsführer FIX Gebäudesicherheit+Service GmbH und FMA-Vorstandsmitglied

„Der bewusste Umgang mit Energie im gesamten Gebäudemanagement hat enorm an Bedeutung gewonnen und wird das bestimmende Thema der nächsten Jahre sein“, meint Robert Punzenberger, der auch als Projektleiter und Vorstandsmitglied bei Facility Management Austria (FMA) und International Facility Management Association (IFMA Austria) tätig ist. Er ergänzt: „Wir gehen davon aus, dass das Gebäude selbst in Zukunft eine aktive Rolle im Energiesystem, bzw. in der Energieversorgung spielen wird.“

Potenzial energieflexibler Gebäude im Energieverbund

Facility Management Austria hat kürzlich ein Projekt namens PowerPack Immobilie ins Leben gerufen. Dieses von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG unterstützte Projekt untersucht unter Beteiligung mehrerer Firmenpartner das wirtschaftliche und ökologische Potenzial energieflexibler Gebäude im Energieverbund.

Energieflexibel bedeutet, dass durch das Gebäude selbst Strom und Wärme produziert und Überschüsse gespeichert oder ins Netz eingespeist werden – und zwar abgestimmt auf den Energiebedarf der Gebäudenutzer und Energienetze.

 

Gleichzeitig kann das Gebäude je nach Bedarf und Verfügbarkeit Strom und Wärme aus dem Versorgungssystem beziehen. Die Gebäude werden zu Stabilisatoren der Energieversorgung und gewissermaßen zu den Energie Managern der Zukunft“, erläutert Robert Punzenberger. Die Ergebnisse dieses Projekts wurden im Zuge des FM-Days 2019 am 25. September präsentiert.