Revitalisierung ist Kernaufgabe im Industrie- & Gewerbebau

09.05.2019zur Übersicht

Insbesondere dort, wo GewerbeflĂ€chen knapp werden, ist die Revitalisierung attraktiv. Doch die Modernisierung bestehender Immobilien bzw. deren zeitgemĂ€ĂŸe Erweiterung wird generell zu einem immer wichtigeren Aspekt im modernen Industrie- und Gewerbebau.

 

„Die Revitalisierung hat sich lĂ€ngst zu einer Kernaufgabe im Industrie- und Gewerbebau entwickelt, weil sie auch aus kaufmĂ€nnischer Sicht ein logischer Schritt ist“, unterstreicht Christian Peneder, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Peneder Industrie- und Gewerbebau: â€žEs geht dabei keineswegs darum, alles neu zu machen. Es geht aber darum, das GebĂ€ude insgesamt besser zu machen, ohne die historischen Wurzeln zu kappen.“

Peneder Industrie- und Gewerbebau hat sich dieser Herausforderung zuletzt im bayrischen Geisenhausen gestellt. Am dortigen Marktplatz besitzen Irmengard und Lothar Enders ein denkmalgeschĂŒtztes Haus aus dem 17. Jahrhundert. FĂŒr dessen Erweiterung um einen dreigeschossigen, traditionell gehaltenen Zubau mit gut 1100 m2 NutzflĂ€che zur Unterbringung einer Apotheke engagierte das Ehepaar die Gewerbebau-Experten aus Atzbach.

Sensible Erweiterung historischer Bausubstanz

„Die Entscheidung, dieses Projekt mit Peneder Industrie- und Gewerbebau umzusetzen, ist relativ schnell gefallen. Schließlich haben wir beim Neubau der Zentrale unseres IngenieurbĂŒros im Jahr 2010 in Ergolding durchwegs positive Erfahrungen gemacht“, unterstreicht Lothar Enders.

Bereits im Vorfeld wurden die wichtigsten Eckpunkte im intensiven Dialog mit Familie Enders abgesteckt. Die architektonischen Planungen wurden schließlich aufgrund des strengen Ensembleschutzes am Marktplatz in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt durchgefĂŒhrt.

NatĂŒrliche Baustoffe

Um eine bauliche Verbindung des historischen Ziegelhauses mit dem Neubau zu schaffen, errichtete Peneder die Erweiterung ebenfalls als Ziegelbau. „Besonders wichtig war uns in der Planung aus architektonischer Sicht, dass sich der Neubau nicht ĂŒber das historische GebĂ€ude hinweg erhebt, sondern gleichwertig daneben steht“, erklĂ€rt Peneder-Architekt Ivo Kux.

Beide HĂ€user stehen frei, sind jedoch durch einen gemeinsamen Eingang und ein verglastes Stiegenhaus optisch miteinander verbunden. Neben dem Ziegelmauerwerk kamen auch sonst ĂŒberwiegend natĂŒrliche Baustoffe zum Einsatz, vom Tondach ĂŒber Dachschalen aus Holzfaserplatten bis zum mit Zellulose gedĂ€mmten Dachraum.

Intelligente Komplettlösung aus einer Hand

„Die Arbeit in historischer Substanz stellt den Gewerbebau vor besondere Herausforderungen. Es braucht dafĂŒr eine ganzheitliche Betrachtung unter BerĂŒcksichtigung der Aspekte Architektur, Prozessmanagement, Energieeffizienz und behördlichen Vorgaben“, ist Christian Peneder ĂŒberzeugt: „Umso wichtiger ist es, dass wir mit durchdachten Komplettlösungen aus einer Hand auch individuelle und architektonisch anspruchsvolle KundenwĂŒnsche punktgenau erfĂŒllen können.“

FĂŒr Familie Enders ĂŒbernahm Peneder Industrie- und Gewerbebau sĂ€mtliche Einreichungen bei den Behörden und hat wĂ€hrend der nur neun Monate wĂ€hrenden Bauphase die Arbeiten der unterschiedlichen Gewerke als Totalunternehmer koordiniert.