FAQ-Bogendach

Der Begriff ÔÇ×BogendachÔÇť wird einerseits als Synonym f├╝r krummfl├Ąchige Dachformen wie z.B. Kugelkalotten-, Bogentonnen- oder Spitzbogendach verwendet. Alle D├Ącher deren Geometrien bzw. Tragwerke sich aus B├Âgen zusammensetzen sind damit gemeint; im Gegensatz zu ebenfl├Ąchigen Dachformen (z.B. Pult-, Sattel- oder Walmdach). Andererseits werden unter ÔÇ×BogendachÔÇť spezielle Tonnend├Ącher verstanden, die aus flachen Kreissegmenten bestehen (Segmentbogendach) oder asymmetrische D├Ącher mit einem Viertelkreis als Querschnitt (Halbtonnendach). Solche D├Ącher findet sich z.B. im Industriebau oder bei Sporthallen. Ihr Tragwerk besteht h├Ąufig aus Brettschichtholz oder Stahlfachwerktr├Ągern. Bogend├Ącher werden dabei insbesondere als wirtschaftliche Konstruktionen zur ├ťberbr├╝ckung gro├čer Spannweiten genutzt.

Ein Bogendach wird oft aus einem bombierten, gebogenen (Stahl-)Blech hergestellt.

Hersteller von Bogend├Ącher sind h├Ąufig Metall- und Stahlbauer. Ein ├Âsterreichischer Hersteller von Bogend├Ąchern ist z.B. die Peneder Bau-Elemente GmbH.

Gro├če Spannweiten bis zu 25 Meter sind freitragend m├Âglich.

Standardm├Ą├čig wird das Dach in Spannrichtung als kreisf├Ârmiger Bogen mit Kr├╝mmungsradien von 13  bis 28 Meter ausgebildet. In Dachl├Ąngsrichtung k├Ânnen beliebig viele Dachschalen nebeneinander angeordnet werden, je nach Anforderung des Bauvorhabens. Im Rahmen von Sonderl├Âsungen k├Ânnen Bogendachradien von 10 bis 60 Meter und St├╝tzweiten bis 120 Meter mit mehreren Zwischenlagern realisiert werden.

In der einschaligen Variante wird ein Bogendach u.a. zur ├ťberdachung von Sportst├Ątten, Trib├╝nen, Haltestellen, Bahnh├Âfen und Parkpl├Ątzen verwendet. Zweischalig ged├Ąmmt kommt es bei Industrie- und Gewerbegeb├Ąuden sowie kommunalen Bauten wie Schulen und Ausstellungshallen zum Einsatz.

Ein Bogendach erf├╝llt s├Ąmtliche bautechnische Anforderungen wie z.B. Brandschutz (bis REI 180), L├Ąrm- und Schallschutz (bis Rw 50 db), W├Ąrme- oder Feuchteschutz. Luftdichtheit, Bel├╝ftung und Helligkeit (Tageslicht) sind ebenfalls sichergestellt.

Bogend├Ącher halten als Blechd├Ącher jeder Witterung stand. Ob Hagel, UV-Strahlung, Frost oder Regen ÔÇô ein Bogendach ist im Normallfall absolut sicher, wartungs- und sorgenfrei.

Transparente oder opale Lichtschalen aus Polycarbonat sind bei gro├čen Bogend├Ąchern eine ideale Lichtl├Âsung, die ├╝ber die gesamte Raumbreite reicht und freundliches Tageslicht erlaubt. Zudem k├Ânnen herk├Âmmliche Lichtkuppeln oder Haubenl├╝fter eingebaut werden, die f├╝r ausreichend Helligkeit sorgen.

Solar- und Photovoltaik-Anlagen k├Ânnen in verschiedenen Positionen zum Licht ausgerichtet auf einem Bogendach montiert werden.

Bogend├Ącher sind stilpr├Ągend und charakteristisch. Durch ihre flie├čende Wellenform verleihen sie Geb├Ąuden Spannung und einen hohen Wiedererkennungswert. Als elegantes Fassadenelement verleihen sie Schwung und ├ästhetik.

FAQ-Brandschutz Allgemeines

Feuerschutzt├╝ren sind "selbstschlie├čende T├╝ren" und haben die Aufgabe, Wand├Âffnungen in feuerhemmenden oder feuerbest├Ąndigen W├Ąnden gegen das Durchdringen von Feuer zu sichern.

Der Begriff Feuerschutzt├╝r bezeichnet eine selbstschlie├čende, ein- oder zweifl├╝gelige Drehfl├╝gel- oder Pendelt├╝r f├╝r den Durchgang von Personen, die dazu bestimmt ist, dem Leistungskriterium ÔÇ×EÔÇť (Raumabschluss) und eventuell auch dem Leistungskriterium ÔÇ×IÔÇť (W├Ąrmed├Ąmmung) zu entsprechen. Selbstschlie├čende Feuerschutzt├╝ren entsprechen dem Leistungskriterium ÔÇ×CÔÇť (Selbstschlie├čverm├Âgen).

Moderne Brandschutzt├╝ren sind oftmals an einen Rauchmelder gekoppelt und verf├╝gen ├╝ber eine Kombination von T├╝rschlie├čer und Feststellanlage. Die Feststellanlage h├Ąlt die T├╝r im gew├╝nschten Winkel offen. L├Âst der Rauchmelder Alarm aus, schlie├čt der T├╝rschlie├čer die T├╝r automatisch.

Feuerschutzt├╝ren m├╝ssen immer selbstschlie├čend sein und d├╝rfen nicht mit Keilen oder ├Ąhnlichem offengehalten werden.

Wo Feuerschutzabschl├╝sse einzubauen sind, regeln die Landesbauordnungen bzw. die jeweils g├╝ltigen Sonderbauvorschriften.

Glasscheiben, die in Brand-/Rauchschutzt├╝ren eingebaut sind, m├╝ssen dieselbe Widerstandsklasse wie die der T├╝r besitzen.

Feuerschutzverglasungen sind kennzeichnungspflichtige Bauteile. Grunds├Ątzlich muss der gesamte konstruktive Aufbau einschlie├člich Rahmen bzw. tragender Konstruktion, der T├╝reinbauten, der Halterungs-, Befestigungs- und Dichtungsma├čnahmen im System gepr├╝ft sein.

Jede Feuerschutzverglasung muss vom Hersteller mit Angabe der Klasse dauerhaft gekennzeichnet sein (├ätzstempel). Ohne ÔÇ×StempelÔÇť ist kein g├╝ltiger Feuerschutzabschluss gegeben!

Eine Rauchschutzt├╝r ist ein T├╝relement mit selbstschlie├čendem T├╝rfl├╝gel und rauchdichten Lippendichtungen. Ziel ist, im Brandfall die Verbreitung von lebensbedrohenden Rauchgasen in Geb├Ąuden zu verhindern. Davon zu unterscheiden sind einerseits Feuerschutzabschl├╝sse, anderseits sog. dichtschlie├čende T├╝ren (VD oder VDS).

Der Begriff Rauchschutzt├╝r bezeichnet eine selbstschlie├čende, ein- oder zweifl├╝gelige Drehfl├╝gel- oder Pendelt├╝r f├╝r den Durchgang von Personen, die dazu bestimmt ist, dem Leistungskriterium ÔÇ×S200ÔÇť (Hei├črauchdichtheit) oder ÔÇ×SaÔÇť (Kaltrauchdicht) zu entsprechen. Selbstschlie├čende Rauchschutzt├╝ren entsprechen dem Leistungskriterium ÔÇ×CÔÇť (Selbstschlie├čverm├Âgen).

Wo Rauchschutzabschl├╝sse einzubauen sind, regeln die Landesbauordnungen bzw. die jeweils g├╝ltigen Sonderbauvorschriften.

ÔÇó T├╝ren mit und ohne T├╝rschlie├čer m├╝ssen im Regelbetrieb leicht bedienbar sein.

ÔÇó T├╝ren ohne T├╝rschlie├čer d├╝rfen 25N ├ľffnungskraft nicht ├╝berschreiten (EN12217, Klasse 3)

ÔÇó T├╝ren mit T├╝rschlie├čer sind mit einstellbarer Schlie├čkraft auszustatten, um ein leichtes T├╝r├Âffnen zu erm├Âglichen (T├╝rschlie├čer-Gr├Â├če 1-2 nach ├ľNORM EN 1154:2006)

ÔÇó Rauch- und Brandschutzt├╝ren welche im Regelbetrieb offen stehen sind entweder mit Freilauf-T├╝rschlie├čern, T├╝rschlie├čern mit elektromechanischer Feststellung oder externen Haltemagneten oder T├╝rschlie├čern mit integriertem Rauchmelder auszustatten

ÔÇó Rauch- und Brandschutzt├╝ren welche im Regelbetrieb geschlossen sind entweder mit ÔÇ×Barrierefreien T├╝rschlie├čern gem├Ą├č DIN SPEC1104ÔÇť, kraftunterst├╝tzten Antrieben oder automatischen Dreht├╝rantrieben auszustatten

ÔÇó T├╝rschlie├čer f├╝r Rauch- und Brandschutzt├╝ren d├╝rfen jedoch nur bis 47Nm ├ľffnungsmoment (T├╝rschlie├čer-Gr├Â├če 3 nach ├ľNORM EN 1154:2006) eingestellt werden und m├╝ssen ein stark abfallendes ├ľffnungsmoment besitzen (DIN SPEC 1104)

ÔÇó T├╝rschlie├čer f├╝r Geb├Ąudeeingangst├╝ren im nicht-├Âffentlichen Bereich d├╝rfen ebenfalls nur bis 47Nm ├ľffnungsmoment (T├╝rschlie├čer-Gr├Â├če 3 nach ├ľNORM EN 1154:2006) eingestellt werden und m├╝ssen ein stark abfallenden ├ľffnungsmoment besitzen (DIN SPEC 1104)

ÔÇó T├╝rschlie├čmittel f├╝r barrierefreie Geb├Ąudeeingangst├╝ren im ├Âffentlichen Bereich sollten vorzugsweise automatisch zu ├Âffnen und zu schlie├čen sein (z.B.: Dreht├╝rantriebe, Automatische Schiebet├╝ren, ÔÇŽ)

Brandschutz-Klassifizierungen

Europ├Ąische Klassifizierung zum Feuerwiderstand - Charakteristische Leistungseigenschaften nach ├ľNORM EN 13501-2:

  • R Tragf├Ąhigkeit: Ist die F├Ąhigkeit des Bauteils unter festgelegten mechanischen Einwirkungen einer Brandbeanspruchung auf einer oder mehreren Seite/n ohne Verlust der Standsicherheit f├╝r eine definierte Dauer zu widerstehen. (F├╝r Decken und W├Ąnde)
  • E Raumabschluss: Ist die F├Ąhigkeit eines Bauteils mit raumtrennender Funktion, die Beanspruchung eines nur an einer Seite angreifenden Feuers so zu widerstehen, dass ein Feuerdurchtritt zur unbeflammten Seite verhindert wird.
  • I W├Ąrmed├Ąmmung: Ist die F├Ąhigkeit eines Bauteils die ├ťbertragung von Feuer und W├Ąrme soweit zu begrenzen, dass auf der dem Feuerabgewandten Seite des Bauteils Personen nicht gef├Ąhrdet und dort befindliche Materialien nicht entz├╝ndet werden:
    • mittlere Temperaturerh├Âhung (maximal 140 ┬░C
    • maximale Temperaturerh├Âhung I1 (180 ┬░C)
    • maximale Temperaturerh├Âhung I 2 (180 ┬░C / 360┬░ an der Zarge)

  • W W├Ąrmestrahlung: Ist die F├Ąhigkeit eines Bauteils die W├Ąrmestrahlung auf der dem Feuer abgewandten Seite zu begrenzen. Maximalwert der Strahlung: (15 kW/m2)
  • S Rauchdichtheit: Ist die F├Ąhigkeit eines Bauteils, den Durchtritt von Gas oder Rauch von einer Seite des Bauteils zur anderen zu verringern oder auszuschlie├čen.
    • Maximal zul├Ąssige Leckrate (20 / 30 m┬│/h)
    • S200 = Hei├črauchdicht bis Temperaturen von 200 ┬░C
    • Sa = Kaltrauchdicht bei Umgebungstemperatur ca. 20 ┬░C

  • C Selbstschlie├čend: Ist die F├Ąhigkeit eines Feuer- oder Rauchabschlusses zumindest im Brandfall eine ├ľffnung, auch bei Ausfall der Hauptstromversorgung, zu verschlie├čen. Anzahl der Schlie├čzyklen je nach Anwendung.
    • C0 = 1 ÔÇô 499
    • C1 = Ôëą 500
    • C2 = Ôëą 10.000
    • C3 = Ôëą 50.000
    • C4 = Ôëą 100.000
    • C5 = Ôëą 200.000

Klassifizierungsschl├╝ssel am Beispiel einer Feuer- und Rauchschutzt├╝r:

EI230-S200-C5  Raumabschluss

EI230-S200-C5  W├Ąrmed├Ąmmung

EI230-S200-C5  Hinweis auf das angewandte Temperaturmessverfahren

EI230-S200-C5  30 Klassifizierungszeit

EI230-S200-C5  Rauchschutz

EI230-S200-C5  200 Pr├╝ftemperatur Rauchschutz

EI230-S200-C5  Selbstschlie├čfunktion

EI230-S200-C5  5 Auskunft ├╝ber die Anzahl der durchgef├╝hrten Schlie├čzyklen

Gem├Ą├č der EN 13501-2, welche die Klassifizierung von Bauprodukten zu ihrem Feuerverhalten regelt, sind folgende Feuerschutzabschl├╝sse, die nach EN 1634-1 gepr├╝ft werden, definiert:

Leistungskriterium                                                           Zeit (in min)

E                                        |    15    |   20   |   30   |    45   |   60   |   90   |   120   |   180   |   240   |

EI1                                     |    15    |   20   |   30   |    45   |   60   |   90   |   120   |   180   |   240   |

EI2                                     |    15    |   20   |   30   |    45   |   60   |   90   |   120   |   180   |   240   |

EW                                    |            |   20   |   30   |            |   60   |          |            |            |             |

Die f├╝r eine T├╝r erforderliche Feuerwiderstandsklasse richtet sich nach der Geb├Ąudenutzung und den Anforderungen an die Wand, in die sie eingebaut wird.

In AT/DE/CH f├╝r Brandschutzt├╝ren ├╝blich: EI230 und EI290, selten E30, EI260 oder EI2120

Textiler Feuerschutzwird oft in EW90 verlangt bzw. ausgeschrieben

E - Raumabschluss

Gepr├╝ft nach z.B. 1634 1

Verlust bei Spalte oder ├ľffnungen, Entz├╝ndung Wattebausch, andauernder Flammenaustritt

I2 ÔÇô W├Ąrmed├Ąmmung

Gepr├╝ft nach 1634-1,

Temperaturen an der feuerabgekehrten Seite im Mittel 140K, 100mm Randbereich 180K, auf der Zarge 360K

I1 = Messungen im 25 mm Randbereich

I2 = Messungen im 100 mm Randbereich

Index 1 oder 2 nur bei ├Âffenbaren Abschl├╝ssen!

Leistungskriterien Rauch:

  • W ÔÇô Strahlung: Gepr├╝ft nach EN 1363-2, W├Ąrmestrahlungsmessung in 1 m Abstand zum Probek├Ârper. Zul├Ąssiger Wert: maximal 15 kW/m┬▓. EI inkludiert EW, da es das h├Ąrtere Kriterium ist
  • S ÔÇô Rauchdichtheit: Gepr├╝ft nach EN 1634-3

Sa = Pr├╝fung der Leckage bei Umgebungstemperatur

S200 (Sm) = Pr├╝fung der Leckage bei mittlerer Temperatur 200┬░C

Zul├Ąssige maximale Leckagen f├╝r S200: 1-flg: 20 m┬│/h / 2-flg: 30 m┬│/h

S200 ist die neue Bezeichnung f├╝r Sm

Die Dauerhaftigkeit der Selbstschlie├čung gegen├╝ber Qualit├Ątsverlust wird durch die Dauerfunktionspr├╝fung nach EN 1191 (f├╝r T├╝ren und Fenster) und EN 12605 (f├╝r Tore) nachgewiesen.

Die Ergebnisse werden als eine der Nutzungskategorien angegeben:

Nutzungskategorie   |      Zyklen

5                                 |     Ôëą 200 000

4                                 |     Ôëą 100 000

3                                 |     Ôëą 50 000

2                                 |    Ôëą 10 000

1                                 |    Ôëą 500

0                                |    1 bis 499

Welche Nutzungskategorie zur Anwendung kommt wird in den jeweiligen L├Ąndern festgelegt oder nach Wunsch ausgeschrieben. Im Klassifizierungsschl├╝ssel wird die ÔÇ×Dauerhaftigkeit der Selbstschlie├čungÔÇť mit C0 bis C5 angegeben z.B. EI230 S200 C5 (Feuer- und Rauchschutzt├╝ren C5 - 200.000 Zyklen).

Brandschutz-Einsatzbereiche

Anforderungen an Innent├╝ren nach ├ľNORM B5337 (Stahl ÔÇô Holz ÔÇô Alu-Glas):
ÔÇó Angabe der Beanspruchungsklasse gem├Ą├č ├ľNORM B 5337.
ÔÇó Klimakategorien (Klimaklassen). Die Ursache des T├╝rverzuges ist fast immer das unterschiedliche Klima zwischen den
R├Ąumen, welche durch die T├╝r getrennt werden. Dem Planer bzw. Bauherrn f├Ąllt die Beurteilung und Vorhersage der Einbau-
Klimate zu (Baufeuchte, Sommer, Winter, Standorte usw.), welche die Auswahl der geeigneten T├╝ren bzw. Elemente
erm├Âglicht (siehe 4.3):


Beanspruchungsklasse A (Standardt├╝ren)
ÔÇó T├╝ren f├╝r das Innere einer Wohneinheit, max. Klimadifferenz au├čen/innen Temperatur 5┬░C und 20% rel. Luftfeuchte.
ÔÇó Pr├╝fklima "aÔÇť
ÔÇó Verformungsklasse 1: L├Ąngskantenkr├╝mmung und Verwindung max. 8 mm

Beanspruchungsklasse B (Eingangst├╝ren zu B├╝ros):
ÔÇó T├╝ren f├╝r das Innere eines Geb├Ąudes wie z.B. B├╝rot├╝ren, Hotelzimmert├╝ren und dergleichen,
ÔÇó max. Klimadifferenz au├čen/innen Temperatur 10┬░C und 35% rel. Luftfeuchte.
ÔÇó Pr├╝fklima "b"
ÔÇó Verformungsklasse 2: L├Ąngskantenkr├╝mmung und Verwindung max. 4 mm.

Beanspruchungsklasse C (Wohnungseingangst├╝ren und T├╝ren angeschlossenen Laubeng├Ąnge)
ÔÇó T├╝ren f├╝r das Innere eines Geb├Ąudes, max. Klimadifferenz au├čen/innen Temperatur 20┬░C und 55% rel. Luftfeuchte.
ÔÇó Pr├╝fklima "c"
ÔÇó Verformungsklasse 2: L├Ąngskantenkr├╝mmung und Verwindung max. 4 mm.

Anforderungen an Au├čent├╝ren nach ├ľNORM B 5339

Die europ├Ąische Produktnorm f├╝r Fenster und T├╝ren EN 14351-1, nach der sich auch die ├ľNORM B 5339 orientiert, definiert die Leistungsanforderungen an Fenster und Au├čent├╝ren. Danach ist eine Au├čent├╝r eine T├╝r, die das Au├čenklima vom Innenklima eines Geb├Ąudes abschlie├čt, und im Wesentlichen dem Durchgang von Personen dient.

Nach ├ľNORM B 5339 gibt es f├╝r Au├čent├╝ren 3 Verwendungsklassen. F├╝r T├╝ren der Verwendungsklassen A, B und C ist als Anforderung Klima c, d und e (siehe unten) festgelegt.

Klasse A: Au├čent├╝r, die sich in gesch├╝tzter Lage befindet, sich im Erdgescho├č oder 1. Obergescho├č befindet

Klasse B: Au├čent├╝r, die in teilgesch├╝tzter Lage (z.B. in tieferer Leibung oder Vordach) liegt, sich im Erdgescho├č oder 1. Obergescho├č befindet

Klasse C: Au├čent├╝r, die in ungesch├╝tzter Lage liegt, sich im Erdgescho├č oder 1. Obergescho├č befindet

F├╝r T├╝ren der Verwendungsklassen A, B und C (Au├čent├╝r) ist als Anforderung Klima c, d und e festgelegt. Die T├╝ren m├╝ssen als Ergebnis einer Klima c, d oder e Pr├╝fung nach Beendigung der Pr├╝fung mindestens die Verformungsklasse II erreichen.

Dies bedeutet, dass die T├╝r bei Verwindung und L├Ąngskr├╝mmung max. 4 mm und bei Querkr├╝mmung max. 2 mm verformt sein darf.

  • geforderter Pr├╝fklima b:
    • Seite 1: Lufttemperatur: 23 ┬▒ 2 ┬░C, Rel. Feuchte: 30 % ┬▒ 5
    • Seite 2: Lufttemperatur: 13 ┬▒ 2 ┬░C, Rel. Feuchte: 65 % ┬▒ 5

  • Beanspruchungsklasse B nach ├ľNORM B 5330:
    • Toleranzklasse: 2
    • Pr├╝fklima: b
    • Klimadifferenz innen / au├čen: max. 10 ┬░C, 35 % rel. Feuchte

  • Notausgangst├╝ren (EN 179):
    • Notausgangsverschl├╝sse nach EN 179 k├Ânnen immer dann eingesetzt werden,
      wenn eine ├Âffentliche Nutzung der Geb├Ąude oder Geb├Ąudeteile ausgeschlossen
      werden kann:
      ÔÇó in privaten Wohnanlagen
      ÔÇó in B├╝ros und nicht-├Âffentlichen Verwaltungen der Industrie
      ÔÇó in nicht-├Âffentlichen Bereichen von Veranstaltungsgeb├Ąuden
      ÔÇó in nicht-├Âffentlichen Bereichen von Flugh├Ąfen, Banken und Einkaufszentren

Die Panikfunktion D ist f├╝r reine Fluchtt├╝ren vorgesehen, die sonst nicht genutzt werden: Mit einer klassischen Panikbet├Ątigung von innen wird nicht nur die T├╝r ge├Âffnet, sondern auch der ├Ąu├čere Dr├╝cker eingekuppelt. Die T├╝r stellt in dieser Einstellung weder f├╝r den Zugang zum Geb├Ąude noch f├╝r die Flucht aus dem Geb├Ąude ein Hindernis dar. Mit einem Schl├╝ssel l├Ąsst sich die Urfunktion wiederherstellen. Die Kupplung erfolgt mechanisch ├╝ber eine zweiteilige Nuss.

Anwendungsbereich: Fluchtt├╝ren in Verwaltungs-/ B├╝rogeb├Ąuden, Altenheimen, Nebeneingangst├╝ren (z.B.
Schulen und Hotels).

Beanspruchungsklasse B (Eingangst├╝ren zu B├╝ros):
ÔÇó T├╝ren f├╝r das Innere eines Geb├Ąudes wie z.B. B├╝rot├╝ren, Hotelzimmert├╝ren und dergleichen,
ÔÇó max. Klimadifferenz au├čen/innen Temperatur 10┬░C und 35% rel. Luftfeuchte.
ÔÇó Pr├╝fklima "b"
ÔÇó Verformungsklasse 2: L├Ąngskantenkr├╝mmung und Verwindung max. 4 mm.

Panikt├╝rverschl├╝sse nach EN 1125 m├╝ssen eingesetzt werden in:
ÔÇó Krankenh├Ąusern
ÔÇó ├Âffentlichen Verwaltungen und Geb├Ąuden mit Publikumsverkehr
ÔÇó Schulen und Universit├Ąten
ÔÇó Diskotheken, Kinos, Konzerts├Ąle und anderen Veranstaltungsgeb├Ąuden
ÔÇó Hotels
ÔÇó Flugh├Ąfen und anderen Verkehrsgeb├Ąuden
ÔÇó Einkaufszentren

 

Notausgangsverschl├╝sse nach EN 179 k├Ânnen immer dann eingesetzt werden,
wenn eine ├Âffentliche Nutzung der Geb├Ąude oder Geb├Ąudeteile ausgeschlossen
werden kann:
ÔÇó in privaten Wohnanlagen
ÔÇó in B├╝ros und nicht-├Âffentlichen Verwaltungen der Industrie
ÔÇó in nicht-├Âffentlichen Bereichen von Veranstaltungsgeb├Ąuden
ÔÇó in nicht-├Âffentlichen Bereichen von Flugh├Ąfen, Banken und Einkaufszentren

Panikt├╝rverschl├╝sse nach EN 1125 m├╝ssen eingesetzt werden in:
ÔÇó Krankenh├Ąusern
ÔÇó ├Âffentlichen Verwaltungen und Geb├Ąuden mit Publikumsverkehr
ÔÇó Schulen und Universit├Ąten
ÔÇó Diskotheken, Kinos, Konzerts├Ąle und anderen Veranstaltungsgeb├Ąuden
ÔÇó Hotels
ÔÇó Flugh├Ąfen und anderen Verkehrsgeb├Ąuden
ÔÇó Einkaufszentren

 

Notausgangsverschl├╝sse nach EN 179 k├Ânnen immer dann eingesetzt werden,
wenn eine ├Âffentliche Nutzung der Geb├Ąude oder Geb├Ąudeteile ausgeschlossen
werden kann:
ÔÇó in privaten Wohnanlagen
ÔÇó in B├╝ros und nicht-├Âffentlichen Verwaltungen der Industrie
ÔÇó in nicht-├Âffentlichen Bereichen von Veranstaltungsgeb├Ąuden
ÔÇó in nicht-├Âffentlichen Bereichen von Flugh├Ąfen, Banken und Einkaufszentren