Peneder Gruppe bekommt Zuwachs mit neuer Business Unit OPEN

30.11.2022zur Übersicht

Innovationsschmiede „OPEN“ sorgt für Bewegung am Türenmarkt

Bei der kürzlich unter dem Dach der Peneder Gruppe gegründeten Business Unit „OPEN“ ist der Name buchstäblich Programm. „Wir haben eine offene, dynamische Technologieschmiede für die Zukunftsthemen unserer Branche geschaffen. Ziel der Gründung ist den Markt durch die Entwicklung von neuartigen Lösungen rund um Türen und deren Nutzung zu revolutionieren“, konstatiert Christian Peneder, Geschäftsführer der Peneder Gruppe. Einer weitverbreiteten Herausforderung, besonders bei der Montage und dem Anschluss von Türen, ist bereits das erste Produkt „connecdoor box“ entsprungen. Sie sorgt für einen einfachen und gleichzeitig fehlersicheren Anschluss der Tür – ganz ohne lästiges Kabelgewirr.

Der neue Unternehmensbereich der Peneder Gruppe „OPEN“ bietet ein offenes Entwicklungsfeld für Produkte und Lösungen rund um multifunktionelle Raumöffnungen und deren vielfältige Funktions- bzw. Anwendungsfelder – den Blick immer in die Zukunft gerichtet. Im Fokus stehen dabei besonders die intelligente Vernetzung aller Komponenten einer Türe wie Antrieb, Motorschloss, Sensorik und Mechanik mit der Gebäudetechnik. Neuste Entwicklungen der „OPEN“ sollen das Leben der Menschen nicht nur nachhaltig vereinfachen, es soll der gesamte Bauprozess entzerrt werden: „Mit der „connecdoor box“ und nachfolgenden Entwicklungen für die „Industrialisierung des Bauprozesses“ möchten wir neue Geschäftsfelder entwickeln und Branchen damit aufbrechen. So sollen unsere Innovationen von heute zur Normalität der Branche von morgen werden“, betont Christian Peneder, Geschäftsführer der Peneder Gruppe.

 

Einfach in der Anwendung und raffiniert zugleich:
Die „connecdoor box“

Die „connecdoor box“ von Peneder erlaubt es, den Anschluss von Türen deutlich zu vereinfachen. Der Schlüssel dazu: Mit der richtigen Technik am Ende des Leitungsbündels lassen sich die insgesamt 161 Varianten mit nur zwei verschiedenen Kabelbäumen lösen – wobei eine Standard-Ausführung sogar 93% der am Markt vorhandenen Fälle abdeckt. Entwickelt wurde die steckerfertige „connecdoor box“ auf Grundlage der Erfahrungen von Planern, Bauverantwortlichen, Monteuren und Elektrikern. Sie wird mittels einer eigenen Montageplatte an der Wand, in oder an der (Zwischen)-Decke oder im (Zwischen)-Boden montiert. Dann sorgt sie als analoge Schnittstelle für die optimale Verbindung zwischen der Türe mit all ihren Komponenten und dem übergeordneten Steuer- bzw. Leitsystem.

Eine passgenaue Buchse für jeden Stecker
Viele Türmonteure sind Schlosser oder Tischler, aber keine Elektriker – sie sind daher oftmals gar nicht berechtigt, in Sachen Elektrik selbst Hand anzulegen. Insbesondere wenn es um 230V Netzspannung geht. Steckerfertige Lösungen sorgen hier für eine echte Verbesserung. Die von der Türe kommenden Kabel verfügen über individuelle Stecker, die nur an den vorgesehenen Buchsen der connecdoor box angesteckt werden können. Die Spannungsversorgung der connecdoor box erfolgt zunächst mit einem Adapterkabel und einem Schukostecker, den der Monteur probeweise an einer Kabeltrommel anstecken kann. Später kommt dann der Elektriker und schließt sie direkt am Netz an. Der Monteur muss dabei nicht vor Ort sein, denn alles ist selbsterklärend.

Schnelle Adaption
Sollte ein Defekt an einer Komponente auftreten bzw. eine andere Komponente verbaut werden, muss man nicht mehr das oft mehrere Meter lange Kabel mit all seinen Anschlüssen tauschen. Es wird lediglich die Komponente aus dem Türrahmen oder -blatt geschraubt und der Adapter mit dem Stecker getauscht. Das bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Ändert sich die Nutzung eines Gebäudes, so ändern sich oftmals auch die Anforderungen an das Türsystem. Dank der Adaptermodule und dem durchdachten Kabelbaum sind in diesem Fall keine Veränderungen am Kabelbaum erforderlich. Das schafft auch viel Flexibilität für alle Beteiligten in jeder Phase von Neubauprojekten.

Christian Peneder, Geschäftsführer der Peneder Gruppe (am Foto), will den Markt durch die Entwicklung von neuartigen Lösungen rund um Türen und deren Nutzung revolutionieren.

Offenes System, das unterschiedliche Hersteller verbindet
Ein wesentlicher Gedanke bei der Konzeption der „connecdoor box“ war es, die Entwicklung in Richtung eines offenen Systems voranzutreiben, um Komponenten unterschiedlicher Hersteller einfach miteinander verbinden zu können. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Türen-Hersteller davon profitieren und diese Ideen damit weiterwachsen können. Mit der „connecdoor box“ setzt Peneder damit einen starken Impuls in Richtung Vereinfachungen bei immer anspruchsvolleren Türsystemen. Sie liefert damit die Initialzündung für alle weiteren Entwicklungen, die Schritt für Schritt die gesamte Türenwelt für immer verändern werden. Erfolgreich eingesetzt wird die Box derzeit bei den hauseigenen Multifunktionstüren von Peneder Brandschutz. „Wir haben bei der Installation, Wartung und Reparatur von Türen mit elektrischen Komponenten enorme Zeit- und Kostenersparnisse erzielen können. Alle Teile des Türsystems sind steckerfertig, der Koordinationsaufwand verringert sich enorm. So macht die Projektabwicklung richtig Spaß“, freut sich Stefan Vollstuber, im Vertrieb von Peneder Brandschutz.