DEUTSCH (AT)
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Peneder baut erneut für Gaplast

Die Gaplast GmbH, namhafter Hersteller von Verpackungen und Applikationen, lässt das Werk am Standort Peiting erweitern und vertraut dabei bereits zum dritten Mal auf die Planungs- und Baukompetenzen von Peneder. Die solide Auftragslage und das kontinuierliche Wachstum des Industriebetriebs erforderten dringend eine Expansion der Produktionsstätte. Neu geschaffen werden 5100 m² Produktionsflächen, Sozialräumlichkeiten im Ausmaß von 500 m², sowie ein Haustechnik-Areal mit 1200 m². Das Bauprojekt ging mit dem feierlichen Spatenstich am 1. September in die Umsetzung.

Ein Großteil der Produktion, der sich noch im Stammsitz Altenau befindet, wird nach Fertigstellung Ende 2021 nach Peiting verlagert. Bestehende Mitarbeiter aus Altenau werden im Zuge dessen nach Peiting wechseln. Darüber hinaus sollen neue Arbeitsplätze in Peiting geschaffen werden. Altenau wird jedoch offizieller Firmensitz bleiben und in Zukunft zur Manufaktur werden, in der entwickelt und getüftelt wird.

Energieeffizient und prozessoptimiert
Das fachübergreifende Expertenteam von Peneder hat den Erweiterungsbau produktionsbasiert unter Berücksichtigung der darin stattfindenden Prozesse geplant. Im neuen Fertigungsgebäude werden Kunststoffverpackungen durch ein Koextrusionsverfahren, ein bislang energieintensiver Prozess, erzeugt. Durch ein fächerübergreifendes Engineering wird das Zusammenspiel der Gebäude-, Fertigungs- und Prozesstechnik optimiert und damit mehr Energieeffizienz erreicht. Zum einen soll der Heizenergiebedarf des Gebäudes durch die Abwärme der Fertigung und der Kühlenergiebedarf der Produktion durch Umweltenergie, wie Brunnenwasser sowie freie Luftkühlung, gedeckt werden. Zum anderen werden die benötigten Temperaturniveaus für Gebäude bzw. Fertigung optimal aufeinander abgestimmt, sodass der Einsatz von Kältemaschinen oder Wärmepumpen überflüssig wird. Mit diesem innovativen Kälte-/ Wärmemanagement wird der Energieverbrauch und damit der CO2-Ausstoß möglichst geringgehalten. 

Smartes Produktionsgebäude
Durch die Gebäudeautomation mit Schnittstelle zur Produktion werden die Raumbedingungen und Energieströme auf die aktuellen Bedürfnisse der Fertigung abgestimmt. So trägt die Gebäudeautomation nicht nur zur Energieeffizienz, sondern auch zu einer hohen Prozessstabilität bei. 

Unser Anspruch ist, Betriebsstätten zu realisieren, die unseren Kunden langfristige Wettbewerbsvorteile verschaffen. Die zukunftsorientierte und ganzheitliche Planung des Betriebsstandortes von Gaplast profitiert stark von der engen Abstimmung und langjährigen wertschätzenden Zusammenarbeit der Projektteams von Gaplast und Peneder“, erklärt Mag. Harald Föttinger, Geschäftsführer der Peneder Bau-Elemente GmbH, Business Unit Bau | Architektur.

Für die Zukunft vorgesorgt
Bereits beim Neubau der Betriebsstätte 2012 hat der Industriebau-Spezialist Peneder einen Masterplan für künftige Entwicklungsmöglichkeiten am Standort Peiting entwickelt. Das Ausbaukonzept ist so angelegt, dass flexibel und schrittweise erweitert werden kann. Beim aktuellen Bauprojekt handelt es sich um die bereits zweite Ausbaustufe des Masterplans.  

Der Anbau zeichnet sich – wie der Bestand – durch intelligente Produktion und Intralogistik sowie Energie- und Ressourceneffizienz aus. So wird der mit dem Neubau des Betriebsstandortes Peiting eingeschlagene Kurs in Richtung Industrie 4.0 konsequent fortgesetzt“, resümiert Roland Kneer, Seniorchef und Vorsitzender der Geschäftsführung der Gaplast GmbH.

Zur Case Study 

Die Bauprojekte am Standort Peiting im Überblick:

2012 Neubau Betriebsstätte in Peiting
2016 Aufstockung des bestehenden Gebäudes zur Erweiterung der Bürokapazitäten
2020 Ausbau der Produktion, des Sozialtraktes und der Haustechnik

Insgesamt wurden in den letzten 8 Jahren am Standort Peiting folgende Flächen geschaffen:

  • 8300 m2 Produktion
  • 1900 m2 Büro- und Sozialräumlichkeiten
  • 3500 m2 Lager und Haustechnik