Wissenswert: Die Peneder Basis - ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit
Derzeit errichtet Peneder Bau in Atzbach den neuen Sitz der Peneder-Gruppe. Mit der Peneder Basis setzt man nicht nur ein 10.000 m2 Zeichen regionaler Verankerung, sondern liefert auch ein Musterbeispiel für nachhaltiges Bauen. Denn neben funktionalen, ästhetischen und sozialen Aspekten stellt Energieeffizienz ein zentrales Element im Gesamtkonzept dar. Davon profitieren ab August 250 Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer.Atzbach - Anfang 2009 erfolgte der Spatenstich für den 10.000 m2 großen Neubau des Firmensitzes der Peneder-Gruppe in Atzbach. Im August werden die Experten von Peneder Bau das Projekt planmäßig abschließen. Damit betonen die Brüder Franz und Karl Peneder ihre Heimatverbundenheit: "Unsere Expansion in Europa ist für uns sehr wichtig. Unsere Basis liegt jedoch im Herzen Oberösterreichs." Da man bei der Qualität auch in Zukunft keine Kompromisse eingehen will, bekennt man sich bei Peneder vorbehaltlos zum Produktionsstandort Österreich. Gerade heute - nicht zuletzt unter dem Eindruck der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko - drückt sich die Qualität einer Investition auch im schonenden Einsatz von Ressourcen aus. "Mit der Peneder Basis liefern wir ein intelligentes Beispiel für nachhaltiges Bauen. Daher werden wir auch vom Förderprogramm des Landes Oberösterreich für den Neubau energieeffizienter Betriebsgebäude unterstützt", präzisieren die beiden Eigentümer.
Intelligente Konzepte für die Umwelt ...
So basiert das Heiz- und Kühlsystem der Peneder Basis ausschließlich auf Biomasse, die Stromversorgung wird durch eine auf dem Dach montierte Photovoltaik-Anlage sichergestellt. Das gesamte Heizungs- und Kühlsystem ist in energiesparender Niedertemperatur-Bauweise und sämtliche Lüftungsanlagen mit hocheffizienten Wärmerückgewinnungsanlagen ausgeführt. Dabei wird die Abwärme aus den Kühlanlagen zur Warmwasserbereitung verwendet. Mittels Präsenzmelder wird die Anwesenheit von Personen und somit die Notwendigkeit der Klimatisierung erfasst und regeltechnisch umgesetzt. Zusätzlich wird der Strombedarf durch Tageslichtsteuerung für die Raumbeleuchtung, eine Beschattungsanlage mit Tageslichtoptimierung sowie die Zentralabschaltung sämtlicher Stand-by-Geräte minimiert.

Doch Nachhaltigkeit beim Bauen heißt nicht nur, den Energiebedarf, sondern auch den Wartungsaufwand zu minimieren. Daher erfolgen Heizung und Kühlung des gesamten Bürogebäudes mit Bauteilaktivierung, also mit Heizungsrohren, welche direkt im Beton eingelegt wurden und Böden und Decken wärmen oder kühlen. Dieses System kommt ohne bewegte Teile aus und ist somit wartungs- und verschleißfrei. Zusätzlich arbeiten die Heiz- und Kühlgeräte in den einzelnen Büros nur mit der Zuluft aus den zentralen Lüftungsanlagen und benötigen keine zusätzlichen Ventilatoren. Damit sind auch diese Geräte wartungs- und verschleißfrei.
... und die Mitunternehmer
Bei allem Augenmerk auf den schonenden Einsatz von Ressourcen musste ein Aspekt bei den Planungen für die Peneder Basis besonders beachtet werden: Der Wohlfühlfaktor für die Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer. Dafür sorgen nicht nur großzügige Begegnungsräume wie ein Restaurant, Ruheräume oder der Garten, sondern auch das architektonische Gesamtkonzept.

"Für unsere Basis haben wir die optimale Symbiose zwischen Funktionalität, eigenständiger Formensprache und Nachhaltigkeit gefunden. Die vier Säulen unseres Architektur-Verständnisses - also Leichtigkeit, Spannung, Reduktion und intensiver Bezug zu unserer Heimatgemeinde - haben sich dafür als optimale Grundlage erwiesen. Damit wird unser neuer Firmensitz zu einem modernen Arbeits- und Begegnungsraum, an dem sich alle Anwesenden wohl fühlen", sind Franz und Karl Peneder überzeugt.



