Schlüsselfertig: Fritzmeier steigt mit starkem Partner wie Phönix aus der Asche

Wels. Die Produktionsstätte des Welser Autozulieferers Fritzmeier wurde durch einen Großbrand verwüstet. Um den regulären Betrieb ehestmöglich wieder aufnehmen zu können, musste das Unternehmen "fast forward" reagieren. Peneder Bau sollte sich für diese Aufgabe als der ideale Partner erweisen.

Vom Planungsstart bis zum Spatenstich in weniger als drei Monaten. Im Bild das sanierte Bürogebäude der Fritzmeier GmbH.
Vom Planungsstart bis zum Spatenstich in weniger als drei Monaten. Im Bild das sanierte Bürogebäude der Fritzmeier GmbH.

Die Fritzmeier GmbH mit Sitz in Wels ist Teil der internationalen Fritzmeier Gruppe, eines Global Players in der Fahrzeugindustrie und auf die Produktion hochwertiger Fahrzeug-Kabinen spezialisiert. Namhafte Unternehmen wie Caterpillar, Liebherr, Linde und viele andere vertrauen auf die Spitzenprodukte aus Oberösterreich. Nach einem Großbrand in einer Produktionshalle musste das Unternehmen "fast forward" reagieren, um den regulären Betrieb ehestmöglich wieder aufnehmen zu können. 

In der Rekordzeit von nur etwas über acht Monaten stieg Fritzmeier schließlich wie Phönix aus der Asche. Möglich wurde dieses Rekordtempo durch den Umstand, dass Peneder Bau als Generalunternehmer fungierte, bei dem sämtliche Fäden zusammenliefen. Neben Kostenschätzung, Planung und Errichtung wurde auch die Abwicklung des umfangreichen Genehmigungsverfahrens übernommen. Reinhard Schafleitner, Geschäftsführer von Fritzmeier, erinnert sich: "In einer Nachtschicht erstellte Wolfgang Briedl, der Verantwortliche von Peneder, ein Gutachten für die Versicherung zur Schadensaufnahme und -behebung. Durch diese äußerst schnelle Handlung konnten wir bereits kurz nach dem Großbrand mit den Planungen starten." Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, welche Schritte gesetzt werden sollten, dennoch erfolgte der Spatenstich nicht einmal drei Monate später.

Neben den notwendigen Neubauten wurde schließlich auch die Sanierung von zwei weiteren Hallen sowie einem Sozialgebäude durchgeführt. "Ein Projekt dieser Größenordnung in so kurzer Zeit zu planen und einzureichen, dass mit dem Bau begonnen werden kann, ist einzigartig", zeigt sich Projektleiter Briedl überzeugt. Die erfolgreiche Abwicklung könnte sich für Peneder noch weiter bezahlt machen: Man wurde eingeladen, ein Angebot für den Bau der Fritzmeier-Zentrale in München zu legen. "Allein die Möglichkeit, einen Global Player wie Fritzmeier als Stammkunden zu gewinnen, macht uns stolz. Schon bisher ist unser Stammkundenanteil sehr hoch. Vielleicht können wir bald einen weiteren dazu zählen", ist Franz Peneder, Geschäftsführer von Peneder, zufrieden.

 


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