Presse

20/10/2007

Recyclingspezialist NGR realisiert Neubau mit Peneder

Peneder Bau: Neues Werk in Feldkirchen bietet 3900m² für rasantes Wachstum.

Dank der patentierten „One-Step-Technologie“ zur Rückgewinnung von Kunststoffabfällen hat die Next Generation Recyclingmaschinen GmbH (NGR) in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Im bis 30. April laufenden Geschäftsjahr werden die 50 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 15 Mio. Euro erzielen – für nächstes Jahr geht man von einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich aus. Ebenso rasant wurde auch der Bau des neuen Werks realisiert. Nach nur sechs Monaten Bauzeit hat Peneder Bau im Oktober 2007 das 3.900 m2 große Werk in Feldkirchen/Donau schlüsselfertig übergeben. Am neuen Standort will NGR in den nächsten Jahren ein neues Geschäftsfeld aufbauen.

Der hohe Ölpreis sorgt bei NGR derzeit für zusätzlichen Rückenwind. „Kunststoffrecycling wird dadurch noch lukrativer“, betont NGR-Geschäftsführer Gerold Barth. „Manche unserer Anlagen amortisieren sich bereits nach wenigen Monaten.“ Mit der Entwicklung eines Verfahrens, bei dem die Zerkleinerung des Kunststoffabfalls und das Recycling zu Granulat in einem Arbeitsgang erfolgt (One-Step-Technologie), hat sich NGR einen wesentlichen Technologievorsprung verschafft. NGR bietet seine Recyclinganlagen in vier Produktfamilien an, das Spitzenmodell stößt bis zu 2.000 kg Granulat pro Stunde aus.

Wachstum zwingt zu Neubau

Seit NGR 1996 in Marchtrenk gegründet wurde, ist das Unternehmen jährlich um bis zu 20 % gewachsen. 2007 wurde der Standort damit endgültig zu klein. Mit Unterstützung der TMG wurde schließlich ein geeignetes Grundstück in Feldkirchen an der Donau gefunden. Nachdem die Peneder Bau GmbH aus Atzbach als Generalunternehmer mit der Realisierung des Neubaus beauftragt wurde, erfolgte am 16. April 2007 der Spatenstich.

Errichtung in Rekordzeit

Bereits im Oktober – also sechs Monate später – konnte NGR im neuen Werk mit der Produktion starten. Am 23. November wurde der neue Standort mit 3.000 m2 Produktions- und 900 m2 Bürofläche offiziell eröffnet. „Geschäftspartner haben mir geraten, die Peneder Bau GmbH als Generalunternehmer für den Neubau zu beauftragen“, erklärt Gerold Barth. „Peneder Bau hat schließlich das gesamte Baumanagement übernommen, sämtliche Subunternehmer koordiniert, den neuen Standort zum vereinbarten Zeitpunkt schlüsselfertig übergeben und damit unsere Erwartungen sogar noch übertroffen,“ freut sich Barth über die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Haushaltsabfall als neues Geschäftsfeld

Rund 60 Recyclinganlagen produziert NGR jährlich, 98 % davon gehen in den Export. Die wichtigsten Märkte sind Europa, Asien und Amerika. Im Einsatz sind die Anlagen bei Kunststoffproduzenten in 48 Ländern. In Österreich vertrauen Unternehmen wie Agru Kunststofftechnik in Bad Hall, Teufelberger oder Lenzing auf die patentierte NGR-Technologie. Die Komponenten für die Recycling-Maschinen lässt NGR bei rund 50 Lieferanten fertigen, das gesamte Engineering der Anlagen – Konstruktion, Elektrotechnik und Steuerungstechnik – und das Assembling erfolgen im Haus. Während NGR-Anlagen derzeit ausschließlich so genannten „post-industrial waste“, also Abfälle, die in der industriellen Produktion anfallen, recyceln, soll in den nächsten Jahren ein neues Geschäftsfeld erschlossen werden. „In wenigen Jahren werden wir auch Anlagen für post-consumer-waste, also für Haushaltsabfälle aus Kunststoff, auf den Markt bringen“, verspricht Gerold Barth.

Peneder entwickelt sich „fast forward“

Mit dem kompromisslosen Bekenntnis zu konkurrenzloser Betreuungsqualität und Höchstgeschwindigkeit in der Abwicklung hat sich Peneder zu einer Unternehmensgruppe mit rund 400 Mitarbeitern entwickelt. Heuer wird in den Geschäftsbereichen Feuerschutz, Stahl und Bau ein Umsatz von rund 95 Millionen Euro angepeilt. Der Anspruch, Funktionalität und Geschwindigkeit mit Ästhetik und architektonischer Qualität zu vereinen, war dabei stets das Leitmotiv.


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