Peneder Feuerschutz und Steba fusionieren
Stärkung der Marktposition durch Bündelung der KräftePeneder Feuerschutz und Steba Feuerschutz bündeln ihre Kräfte und werden nach ihrer Fusionierung ab 01. April 2009 als Peneder Feuerschutz GmbH firmieren. Im laufenden Geschäftsjahr (bis 31.03.2009) peilen Peneder und Steba einen Umsatz von 30 bzw. acht Millionen Euro an. Durch die Verschmelzung zu einem Unternehmen sollen die Stärken der beiden auf die Produktion von Brandschutztüren und -toren spezialisierten Betriebe noch enger verschränkt, der Vertrieb gebündelt und so die gemeinsame Marktposition gestärkt werden.
Brandschutz-Kompetenz in Glas, Alu, Stahl und Holz
Da die Erfüllung der Europäischen Brandschutznormen mit enormen Forschungskosten verbunden ist, haben Steba und Peneder bei der Produktentwicklung schon in den letzten Jahren intensiv kooperiert. „Diese zeit- und ressourcenschonende Form der Zusammenarbeit soll beispielgebend für die Zukunft des gemeinsamen Unternehmens sein", betont Helmut Bergmayr, der ab 01. April als Geschäftsführer der neu organisierten Peneder Feuerschutz GmbH agieren wird. „Ähnliche Synergien sind auch in der Produktion und im Vertrieb möglich – diese nicht zu nutzen, wäre unternehmerisch unverantwortlich."
Die Steba Feuerschutz GmbH wurde 2002 von der Peneder Gruppe in einem friendly-takeover übernommen und seither als eigenständiges Unternehmen geführt. Während Steba dank intensiver Kontakte zu Generalunternehmern vor allem im Projektbau verankert ist, konzentrierte sich Peneder vornehmlich auf Gewerbekunden. Durch strategische Zukäufe entwickelte sich Peneder Feuerschutz in den letzten Jahren zum Komplettanbieter für Brandschutz aus Glas, Holz, Alu und Stahl und erhöhte so kontinuierlich seine Attraktivität für den Projektbau. „Damit haben sich die Kundensegmente der beiden Unternehmen zusehends überschnitten", erklärt Helmut Bergmayr. Da beide Marken technologisch auf dem höchsten Niveau sind, wurde deren Differenzierung immer schwieriger. „Um Peneder und Steba nicht in Konkurrenz zueinander treten zu lassen, haben wir mit der Verschmelzung die logische Konsequenz gezogen," betont Bergmayr.
Doppelstrukturen aufgelöst
Alle Steba-Produkte werden in Zukunft unter der Marke Peneder produziert und vertrieben, Doppelstrukturen im Vertrieb aufgelöst. Das um vier Mitarbeiter verkleinerte Vertriebsteam von Steba wird nach der Verschmelzung für die Peneder Feuerschutz GmbH tätig sein. Unverändert bleibt freilich der Anspruch, den das Unternehmen an die eigenen Produkte stellt. Weil Peneder die komplette Feuerschutzpalette aus Stahl, Alu, Glas und sogar Holz aus einer Hand anbietet, sind der planerischen Freiheit keine Grenzen gesetzt. „So müssen sich Architekten und Bauherren über die technische Machbarkeit der von ihnen geplanten Brandschutzlösungen keine Gedanken machen", präzisiert Helmut Bergmayr. Mit gewohnter Qualität und einer durch die Verschmelzung gestärkten Marktposition peilt die Peneder Feuerschutz GmbH – unter deutlich verschärften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – für das neue Geschäftsjahr einen Umsatz von 36 Mio. Euro an.


