Feuerschutz stößt in neue Auftragsdimensionen vor.

Peneder Feuerschutz: Technologieführerschaft bringt Großaufträge für 2,5 Mio. Euro

Im Oktober 2005 hat Peneder die ABS Brandschutzsysteme GmbH in Haag am Hausruck übernommen. Damit wurden die Kompetenzen von ABS mit denen der Peneder Brandschutztore GmbH gebündelt. Als logischer Schritt wurden die beiden Unternehmen jetzt zur Peneder Feuerschutz GmbH zusammengeschlossen. Diese bietet seit April die komplette Feuerschutzpalette aus einer Hand an: Stahl, Alu, Glas und Holz. Damit stößt Peneder Feuerschutz in neue Auftragsdimensionen vor. So konnte sich das Unternehmen in den letzten Monaten zwei prestigeträchtige Großaufträge sichern. Für die ETH Zürich werden um 1,6 Mio. Euro Brandabschlüsse errichtet, das revitalisierte Schlosshotel in Velden wird für knapp 900.000 Euro feuerfest gemacht.

„Wie die derzeitige Auftragslage zeigt, haben wir als Komplettanbieter im Feuerschutz unsere Attraktivität wesentlich erhöht“, freut sich Helmut Bergmayr, Geschäftsführer der Peneder Feuerschutz GmbH über die enorme Resonanz bei Architekten und im Baugewerbe. Sowohl den Auftrag der ETH Zürich als auch jenen vom Schlosshotel Velden habe man aufgrund der technologischen Überlegenheit der angebotenen Lösungen erhalten. „Wir werden unsere Technologieführerschaft im Stahl-, Alu-, Glas und Holzfeuerschutz sukzessive ausbauen“, kündigt Bergmayr eine Innovationsoffensive an. „Unser Ziel ist es, dass Architekten sich über die technische Machbarkeit ihrer Brandschutzlösungen keine Gedanken mehr machen müssen“.

Zweistelliges Umsatzwachstum angepeilt

Dass Peneder in näherer Zukunft auch Feuerschutzlösungen mit alternativen Materialen anbieten wird, will Bergmayr jedenfalls nicht ausschließen. Im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr haben die ABS GmbH und die Peneder Brandschutztore GmbH samt ihrer Auslandstöchter einen gemeinsamen Umsatz von 45 Mio. Euro erzielt. Heuer soll der Umsatz der neu gegründeten Peneder Feuerschutz GmbH zweistellig wachsen. Als Hoffnungsmärkte für das 180-Mitarbeiter-Unternehmen gelten die Nachbarstaaten Österreichs. „Vor allem in Mittel- und Osteuropa profitieren wir vom derzeitigen Bau-Boom“, ist Bergmayr überzeugt.

Feuerprobe für ETH Zürich bestanden

Um die knapp gewordenen Raumkapazitäten zu erhöhen, lässt die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich in der so genannten „Science City“ das siebengeschossige HIT-Gebäude errichten. Schon im Oktober vergangenen Jahres hat sich Peneder den Auftrag gesichert, den gesamten Neubau mit seinen knapp 18.000 m2 Geschossfläche mit Feuerschutzabschlüssen auszustatten. Mit der Montage von insgesamt 165 beidseitig mit Glas beflankten und zum Teil mehrflügeligen Brandschutztüren sowie elf jeweils 12,5 Meter langen und 2,4 Meter hohen Verglasungen, die das Atrium des Gebäudes von den innen liegenden Büros trennen, wird Ende Mai begonnen. Ende August ist die Montage bereits wieder abgeschlossen. „Wir haben als einziges Unternehmen nachweislich Erfahrung mit den geforderten Brandschutzlösungen. Deshalb hat uns die ETH den Auftrag erteilt“, resümiert Bergmayr. Vor Baubeginn musste Peneder allerdings noch eine Feuerprobe bestehen: Die Feuerschutzpolizei hat die Türen von Peneder einer Brandschutzprüfung unter Realbedingungen unterzogen.

Moderne Lösungen für historisches Ambiente

Weil auch das Schlosshotel in Velden am Wörthersee einen Komplettanbieter für den Brandschutz gesucht hat, erhielt Peneder dort ebenfalls den Zuschlag für den Brandschutz. Das historische, aus der gleichnamigen Fernsehserie bekannte Schlosshotel wird generalsaniert und bereits am 28. Mai wiedereröffnet. Mit 109 Brandschutztüren, sieben zweiflügeligen Brandschutzschiebetoren und rund 1.000 m2 Brandschutzverglasung wird die revitalisierte Nobelresidenz feuerfest gemacht. „Beim Projekt Schlosshotel Velden hat sich abermals gezeigt, dass Bauherren nicht nur architektonisch anspruchsvollen und qualitativ hochwertigen Brandschutz verlangen, sondern diesen auch aus einer Hand wollen“, nennt Helmut Bergmayr die Gründe für den Zuschlag an die Peneder Feuerschutz GmbH.


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